Mit genossenschaftlichem Mehrgenerationenwohnen, autoarmer Erschliessung, konsequentem Holzbau sowie grosszügigen Grün- und Retentionsflächen setzt Remishueb 3 neue Massstäbe für eine sozial-ökologische Stadtentwicklung. Besonders hervorzuheben ist der sehr tiefe Parkplatzschlüssel mit Carsharing-Angebot sowie die starke Förderung von Fuss-, Velo- und öffentlichem Verkehr.

«Auch aus ökologischer Sicht überzeugt das Projekt: extensive Dachbegrünungen, Photovoltaikanlagen, Versickerung von Regenwasser und die verbindliche Sicherung des Gewässerraums des Höchsterwaldbachs leisten einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Biodiversitätsschutz», sagt Michael Breu, Co-Präsident der GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen.

Die GRÜNEN anerkennen, dass das Projekt am Siedlungsrand liegt und von der Regelbauweise abweicht. Diese Abweichungen sind jedoch gut begründet, qualitätsgesichert und stehen in einem klaren Verhältnis zum grossen gemeinwohlorientierten Nutzen. «Remishueb 3 zeigt, wie zukunftsfähiger Wohnungsbau aussehen kann: sozial, ökologisch und klimaverträglich. Solche Projekte brauchen wir mehr – nicht weniger», so Breu weiter.

Die Grünen erwarten, dass die hohen ökologischen Standards künftig zum Standard im städtischen Wohnungsbau werden und der spätere Anschluss an erneuerbare Wärmeversorgung konsequent umgesetzt wird.

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