Die Blumenaustrasse wird mit dem neuen Campus Platztor und der geplanten Kulturachse eine wichtige Bedeutung für Fussgängerinnen und Fussgänger erhalten. Die vorgesehene Begegnungszone stärkt die Aufenthaltsqualität und erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden. «Die Blumenaustrasse soll mehr sein als eine Zufahrtsstrasse. Sie soll ein attraktiver Stadtraum werden, der Menschen verbindet und zum Verweilen einlädt», sagt Michael Breu, Co-Präsident der GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen.

Mehr Bäume für eine bessere Lebensqualität

Die GRÜNEN begrüssen insbesondere die geplante Vergrösserung der Grünflächen und die Pflanzung zusätzlicher Bäume. Diese Massnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel und verbessern die Lebensqualität im Quartier. «Jeder zusätzliche Baum und jede entsiegelte Fläche helfen, die Stadt an heisse Sommer anzupassen und die Biodiversität zu stärken», so Breu weiter.

Kritisch beurteilen die GRÜNEN, dass die Zahl der öffentlichen Parkplätze praktisch unverändert bleibt. Aus ihrer Sicht wäre es sinnvoll gewesen, den Bedarf genauer zu prüfen und einen Teil der Flächen für mehr Grünraum oder bessere Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr zu nutzen. «Wenn wir den öffentlichen Raum aufwerten wollen, müssen wir den Mut haben, einzelne Parkplätze zugunsten von mehr Lebensqualität umzunutzen», so Michael Breu, Co-Präsident der GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen.

Veloachse stärken

Auch beim Veloverkehr sehen die GRÜNEN Verbesserungspotenzial. Die Nähe zum künftigen Campus und die Anbindung an wichtige Velorouten würden eine stärkere Berücksichtigung des Veloverkehrs rechtfertigen. Ebenso regen die GRÜNEN an, das Projekt auf den Grundlagen der Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Bestehende Materialien sollen wenn möglich wiederverwendet und Ressourcen geschont werden. Zudem soll die Stadt die Chance nutzen, die Planung eines attraktiven und klimaangepassten Kulturplatzes zwischen Tonhalle und dem Konzert und Theater St.Gallen zeitnah voranzutreiben. Damit könnte das Gebiet zusätzlich aufgewertet und als lebendiger Begegnungsort zwischen Kultur, Bildung und Öffentlichkeit gestärkt werden.

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