GRÜNE greifen an: Verantwortung statt Stillstand
Klimakrise, steigende Lebenshaltungskosten und politische Blockaden fordern klare Antworten – auch lokal. Die GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen starten engagiert ins neue Politikjahr, übernehmen Verantwortung und stellen frühzeitig die Weichen für die kommenden kommunalen Wahlen und Abstimmungen.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt unter Druck
Mit dem traditionellen Neujahrsfondue sind die GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen ins neue Politikjahr gestartet. Die Klimakrise spitzt sich zu, während steigende Mieten und Krankenkassenprämien in der ganzen Schweiz viele Menschen belasten. Das setzt auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt unter Druck. «In dieser Situation sind die GRÜNEN nicht einfach eine Option – sie sind notwendig», sagte Michael Breu, Co-Präsident der GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen. «Wer heute Verantwortung übernehmen will, muss jetzt handeln. Darum beginnen wir bereits heute mit den Vorbereitungen für die kommenden Wahlen in den Jahren 2027 und 2028.»
Erstmals in Gossau, Stadtparlamentspräsidium in der Stadt St.Gallen
Das Politikjahr 2026 starten die GRÜNEN mit klaren Erfolgen: Mit Jeyakumar Thurairajah stellt die Partei den höchsten Stadtsanktgaller, mit Rebecca Meier sind die GRÜNEN erstmals im Gossauer Stadtparlament vertreten. Thurairajah flüchtete 1988 ohne Papiere aus Sri Lanka in die Schweiz. Nach Jahren der Unsicherheit fand er in St.Gallen eine neue Heimat, gründete hier eine Familie und ist beruflich im Pflegebereich tätig. Seit fast zehn Jahren engagiert sich der heute 56-Jährige für die GRÜNEN im Stadtparlament. Am 22. Januar wurde er zum Präsidenten des Stadtparlaments gewählt. «Mit Thurairajah zeigen die GRÜNEN, wie wichtig vielfältige Perspektiven für eine lebendige Demokratie sind», sagte Christian Huber, Fraktionspräsident der GRÜNEN/Jungen Grünen. «Er steht für eine Politik, die zuhört und Verantwortung übernimmt. Seine Wahl zum Parlamentspräsidenten ist ein starkes Zeichen für eine offene und demokratische Stadt St.Gallen.»
Mit Jeyakumar Thurairajah stellen die GRÜNEN Stadt St.Gallen bereits zum vierten Mal das Präsidium des Stadtparlaments – nach Angela Tsering Bruderer (2004), Franziska Wenk (2012) und Franziska Ryser (2017/Junge Grüne).
In Gossau ziehen die GRÜNEN erstmals ins Stadtparlament ein. Rebecca Meier rückt für Florian Kobler (SP) nach, der in den Kantonsrat gewählt wurde. «Gossau braucht eine Politik, die Klima, Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit zusammendenkt – nicht irgendwann, sondern jetzt», sagte Rebecca Meier. Die 2002 geborene Arneggerin studiert Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich und engagiert sich seit Jahren bei den Jungen Grünen. Sie ist Co-Präsidentin des Jugendparlaments SG AI AR und Mitglied der Geschäftsprüfungskommission des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente.
Ein klares Nein zu neuen Autobahnvorlagen
«Wir lassen nicht zu, dass Stillstand als Vernunft verkauft wird», sagte Michael Breu, Co-Präsident der GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen. «Die GRÜNEN stehen für konsequenten Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine offene Demokratie. Wir bauen unsere Präsenz in den Gemeinden aus – und wir sind bereit für die nächsten Wahlen und Abstimmungen.»
Konkret setzen sich die GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen weiterhin für die Erreichung der Klimaziele, für eine soziale und ökologische Revision der Bau- und Zonenordnung sowie gegen eine erneute Aufbringung für den Bau einer dritten Röhre und des Autobahnanschlusses Güterbahnhof ein. Klar positionieren sich die GRÜNEN zudem gegen die städtischen Initiativen des Vereins Stadtstrasse, die einseitig auf Autoverkehr und Parkplätze setzen statt auf nachhaltige, sozial gerechte und stadtverträgliche Mobilitätslösungen. «Zudem nehmen wir die finanzielle Lage der Stadt St.Gallen ernst und sind bereit, bei Sparmassnahmen konstruktive Kompromisse mitzutragen», ergänzte Rebekka Schmid, Co-Präsidentin der GRÜNEN Stadt und Region St.Gallen. «Klar ist aber auch: Die grossen Herausforderungen im Klima-, Bildungs- und Sozialbereich lassen sich nicht einfach wegsparen. Neben Ausgaben müssen daher auch die Einnahmen weiterhin ehrlich überprüft werden.»
Rebekka Schmid
Co-Präsidentin GRÜNE Stadt und Region St.Gallen, Stadtparlamentarierin St.Gallen
Christian Huber
Fraktionspräsident GRÜNE Stadt und Region St.Gallen, Stadtparlamentarier St.Gallen